Dom zu Lübeck

Predigten

Predigten

  • Predigt über Philipper 2, 1-4 am 7. Sonntag nach Trinitatis

    vom 15.07.2018

    Jesus geht oft genau dahin, wo es nicht klinisch rein, sondern dreckig ist. Er setzt sich zu denen, deren Tisch nicht einmal an Festtagen reich gedeckt ist. Er weiß, was Hunger ist. Hunger nach Gerechtigkeit, aber auch ganz konkret Hunger nach etwas zu beißen, überhaupt einem Brocken zu essen – irgendwas! Er geht zu denen, die Durst haben nach Zugehörigkeit und Leben.

    Pastorin Margrit Wegner

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  • Predigt über Apostelgeschichte 8, 26-39 am 6. Sonntag nach Trinitatis

    vom 08.07.2018

    „Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einem Stein stößest.“ – So heißt es im 91. Psalm. Gott zeigt sich: er stellt uns seine Engel an unseren Wegesrand, Menschen wie den Philippus in unserer Geschichte, die uns helfen, zu verstehen die Fülle des Lebens, die uns Gewissheit geben, die uns behüten und begleiten. Die uns zeigen, wie Gott es mit dem Leben meint: dass wir einander lieben – annehmen also, wie wir sind - umsorgen, helfen behüten, gnädig miteinander umgehen.

    Landesbischof Gerhard Ulrich

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  • Predigt über Genesis 12, 1-4 am 5. Sonntag nach Trinitatis

    vom 01.07.2018

    "Du sollst ein Segen sein. In dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden."
    Das ist Gottes Einspruch gegen die selbst eingeredete Bedeutungslosigkeit des eigenen Lebens. Dein Leben hat Bedeutung. Dein Leben hat mehr Bedeutung, als dass es einfach so dahingelebt werden sollte. Du hast einen Auftrag – von Anfang an. Und manchmal muss man sich daran erinnern: Was soll ich tun auf dieser Welt?

  • Predigt über Lukas 1, 57ff. am Johannestag und zur Ordination

    vom 24.06.2018

    An vielen Orten dieser Welt erleiden Menschen Folter und Tod, weil sie sich nicht abfinden wollen mit der Lüge. Gerade weil es in unserem Land erlaubt ist, die Wahrheit zu sagen, sollten wir viel offensiver für sie eintreten. In diesen Tagen ist das umso wichtiger, weil so viele Lügen verbreitet werden – über die vermeintlich höhere Kriminalitätsrate bei Flüchtlingen oder über den angeblich massenhaften Asylmissbrauch. Wenn wir diesen Falschmeldungen nicht entgegentreten, wird das Klima in diesem Land immer weiter vergiftet. Wir brauchen daher hellwache und kluge Journalisten, Pastorinnen, Politiker.

    Bischöfin Kirsten Fehrs

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  • Kurzpredigten im Tauferinnerungsgottesdienst

    vom 17.06.2018

    Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir: Vielleicht wird das nirgendwo so spürbar wie in der Taufe. Sichtbar an den Segenshänden der vielen Menschen. Erfahrbar in dem Wissen, dass Gott da ist und dass der Himmel offen steht. Damals, als Jesus getauft wurde, da war Gottes Stimme zu hören: Du bist mein geliebtes Kind, an dir habe ich Wohlgefallen. Diese wundervolle, liebevolle Zusage Gottes gehört zu jeder Taufe: Genau Du hast mir noch gefehlt. Dich habe ich bedacht. Dich habe ich gemacht. Du bist mein Mensch. Dich liebe ich. Dich brauche ich.

    Pastor Martin Klatt und Pastorin Margrit Wegner

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  • Predigt über 1. Korintherbrief 14, 1-3.20-25 am 2. Sonntag nach Trinitatis

    vom 10.06.2018

    Was passiert, wenn Menschen zu uns kommen, die noch nicht glauben? Was sehen sie, wie nehmen sie uns wahr? Und damit verbunden auch die Frage: Wie nehmen wir diese Menschen wahr? Sind sie am Rande oder mitten drin? Sind wir mit Ihnen im Austausch oder beäugen wir uns distanziert? Wie nehmen wir diese Menschen auf? Nehmen wir diese Menschen auf? Wollen wir sie Anteilhaben lassen an unserem Weltverstehen? Wollen wir, dass auch sie dieses innere Aufgehobensein spüren und dass sie verstehen können?

  • Konfirmationspredigt über 5. Mose 6, 4-9

    vom 03.06.2018

    Etwas über Gott lernen, über das Leben, über uns – das fängt ja nicht mit dem Konfirmanden-unterricht an, und es hört nicht auf, wenn die Konfirmandenzeit zu Ende ist. Aber sie ist vielleicht so etwas wie der Moment Stille am Anfang: herausgenommene Zeit eben dafür. Wir horchen und fragen, was da ist. Was hat es auf sich – mit dem Glauben an Gott?

  • Predigt über Epheser 1, 3-14 zur Konfirmation am Trinitatisfest

    vom 27.05.2018

    Ihr Konfirmanden sagt: Jesus ist uns nah. Wir glauben mit ihm an Gerechtigkeit und Freiheit. Er zeigt uns: Wir sind unersetzlich. Er gibt uns Mut, mit ganzem Einsatz zu leben und zu lieben. Wir wollen uns nicht abfinden mit der Teilung der Welt in Freunde und Gegner. Wir glauben nicht, dass Krieg unvermeidlich ist und Frieden unerreichbar. Wir glauben nicht an die Hölle, denn Gott hat uns mit unseren Fehlern geschaffen und wird uns verzeihen. Wir glauben, dass jeder eine zweite Chance verdient.

    Pastorin Margrit Wegner

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  • Predigt über Epheser 4, 11-16 am Pfingstmontag

    vom 21.05.2018

    Es entsteht das Bild einer Kirche, die sich nicht ängstlich, von Unsicherheit beherrscht, in ihre eigenen Mauern zurückzieht, sondern sich öffnet für die Menschen, für das Leben; die sich findet, indem sie sich aufs Spiel setzt – wie der, dessen Namen sie trägt, und seiner Liebe vertraut, die längst Himmel und Erde erfüllt.

  • Predigt über Apg. 2, 1-18 im Kantatengottesdienst am Pfingstsonntag

    vom 20.05.2018

    Sind wir wirklich Feuer und Flamme für unseren Gott? Kann man uns ansehen und abspüren, dass wir begeisterte Leute sind? Pfingsten will ein Fest der guten Lebenskraft in uns sein. Das gilt es zu feiern: dass Gott uns diesen Geist gibt, den Windbraus des Herrn, der uns kräftig macht im Kampf gegen Hoffnungslosigkeit und Trostlosigkeit in unserem Leben und in der Welt. Gott braucht begeisterte Leute, die auch einmal scheinbar unvernünftige, deplatzierte Sachen denken und machen. Gott will uns als Leute, an deren Art zu leben man spürt, dass sie besetzt, dass sie besessen sind von der Liebe, die wir bei Jesus sehen. Dass wir uns treiben lassen, gehen lassen, uns überkommen lassen von seinem Geist. Gott selbst will uns stark machen, uns zu öffnen für neues Leben, innerhalb und außerhalb von Kirchenmauern.

    Landesbischof Gerhard Ulrich

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