Dom zu Lübeck

Predigten

Predigten

  • Predigt über Josua 1, 1-9 am Neujahrstag

    vom 01.01.2018

    Am Beginn dieses neuen Jahres, was liegt da vor uns? Glitzernde Verlockung oder dürres Land, viel karger als erhofft? Wer wird uns zum Segen, welche Menschen, welche Orte, welche Länder und welche Sätze? Was werden wir einmal sagen über das, was wir 2018 erleben?

    Pastorin Margrit Wegner

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  • Predigt über 2. Mose / Exodus 13, 20-22 am Altjahrsabend

    vom 31.12.2017

    Christus ist das Zeichen, dass der Weg durch die Zeiten und Geschichten unseres Menschenlebens nicht ziellos ist. Jesus hat es beschrieben: Gottes Reich, eine Welt nach den Konturen der Bergpredigt, eine Zeit, in der Gott abwischen wird alle Tränen.
    Gott führt nicht irgendwo hin, er führt auf den Weg der Barmherzigkeit und des Friedens.

  • Weihnachtliche Meditationen über das Licht

    vom 26.12.2017

    Ernste Töne in den Texten und Liedern Jochen Kleppers. Keine verklärte Weihnachtsseligkeit. Viel Schwere und viel Schweres darin – und Tränen. Und doch bleibt das Schwere mit Weihnachten verbunden, wird nicht getrennt, abgespalten, verdrängt.
    Zweite-Weihnachtstag-Nachdenklichkeit.
    Wo kommen wir her? Was war da? Was haben wir gehört? Was haben wir gesehen? Welche Worte haben uns berührt? Welche Bilder bleiben, wenn Kommendes seine Schatten vorauswirft?

    Pastorn Margrit Wegner, Pastor Martin Klatt

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  • Predigt über Lukas 2, 11 am 1. Weihnachtstag

    vom 25.12.2017

    Genau dies finde ich in unserer Weihnachtsgeschichte wieder: Es zählt das Jetzt. Der Augenblick, in dem man die Welt neu erkennt. "Euch ist heute der Heiland geboren", sagt der Engel. Heute! Vergrabt euch nicht im Gestern, sagt er, und denkt nicht an das unsichere Morgen.

    Bischöfin Kirsten Fehrs

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  • Weihnachtspredigt in der Christvesper (17 Uhr)

    vom 24.12.2017

    Der goldene Riss ist auch ein weihnachtliches Zeichen.
    Das Licht des Himmels auf der dunklen Erde. Was ist Weihnachten anderes als das? In der Geburt des Kindes von Bethlehem tritt Gott ein in die Welt mit all ihren Rissen. Es ist keine andere Welt, die uns die Weihnachtsgeschichte vor Augen stellt, es ist diese Welt ...
    Nichts glänzt golden, nichts ist einfach und schön auch nicht.
    Gott kommt zur Welt. Gott wählt seinen Ort – in den Rissen.

  • Predigt in der Christmette

    vom 24.12.2017

    Das Kind und die Angst werden zugleich geboren, und damit ist Gott in der Welt – auch in unserer. Auch in unserer Nacht, und erst recht in dieser hochheiligen Nacht. Und alles, was es braucht, und alles was Gott sucht in dieser Nacht, das ist Berührung, Bewegung, ist Singen und Klang und das Klopfen der Herzen. Ohne große Worte. Ohne wichtige Sätze. Alles, was Gott braucht in dieser Nacht, das sind Menschen, die sich anrühren lassen. Alles, was Gott in Christus, in diesem Christuskind sucht, das ist Nähe – und Menschen, die in Bewegung geraten. Was wirklich zählt heute Nacht, das sind nicht die lauten Töne, sondern leise angestimmte Lieder und offene Herzen, die pochen und klopfen und etwas ahnen von der Liebe, die sich da Bahn bricht.

    Pastorin Margrit Wegner

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  • Predigt über Jes. 9, 1-6 in der Christvesper um 15 Uhr

    vom 24.12.2017

    Wir Großen, wir haben das Wünschen und Warten ziemlich verlernt. Ich höre oft: Ich brauch nichts. Wir schenken uns nichts. Ich hab alles. Bloß nicht noch mehr. Was ich haben will, bestell ich. Am nächsten Tag ist es da. Was soll ich bis Weihnachten warten. Was fehlt, wenn alles da ist? „In allem ist noch zu wenig.“ (Ingeborg Bachmann) Ganz ehrlich, ihr Kinder: Wie kann man Erwachsene beschenken und überraschen? Vielleicht trauen die, trauen wir uns einfach nicht mehr, unsere Wünsche und Bitten überhaupt zu benennen? Dabei sind sie euren so ähnlich: Ich wünsch mir einen Menschen, der mich so liebt, wie ich bin. Ich wünsche mir, dass niemand hier hungert. Ich wünschte, dass endlich mal Frieden ist in der Welt. Ich wünsch mir die Frau fürs Leben. Ich wünsch mir so sehnlich ein Kind. Grüße und Küsse an Jesus. Gott, wenn es dich gibt, kannst du die Wünsche nicht hören?

    Pastorin Margrit Wegner

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  • Predigt über Römer 15, 4-13 am 3. Advent

    vom 17.12.2017

    In Rom prallen die Welten kräftig aufeinander, weiß Paulus. Die, die schon lange dabei sind, aus der Tradition der jüdischen Väter und Mütter leben, die finden, dass die Fremden, die Heiden, die Leute aus den Völkern sich erstmal anpassen sollen. Und die, die neu und neugierig dazustoßen, weil sie mehr von Christus wissen wollen, stellen alles in Frage: Warum soll ich mich beschneiden lassen als erwachsener Mann? Welche Rolle hab ich als Frau? Warum muss ich mich an Regeln halten beim Essen, die mir nichts sagen? Gibt es nicht Wichtigeres? Geht es hier nicht um Liebe und um Gemeinschaft, um Gastfreiheit und um einen neuen Blick auf Leben und Tod, um Auferstehung, um Hoffnung über das Sterben und Totsein hinaus?

    Pastorin Margrit Wegner

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  • Predigt zu Jesaja 63 am 2. Advent im Gottesdienst mit Verleihung der Bugenhagenmedaille

    vom 10.12.2017

    Die Spannungen wachsen. So viel Polarität in unserem Land – so dass wir nicht zu Einigungen kommen. Politisch nicht. Religiös nicht. Eine merkwürdige Zeit der Verunsicherung. Auch deshalb verändert das Klima sich. Menschen begegnen einander mit mehr Misstrauen. Mit Abschätzigkeit. Spannungen – auch weltweit. Gewalt. Kriege. Wir verstehen es, einander das Leben unerträglich zu machen. Ganz zuerst im Nahen Osten – Was wird das werden in und um Jerusalem jetzt, in der Weihnachtszeit, nach Trumpscher Attacke auf jegliche Friedensdiplomatie in dem ohnehin zutiefst gefährdeten Spannungsfeld? Oder in Syrien, immer noch, und im Jemen. Wo bleibt da deine Macht und dein Eifer, Gott, von dem Jesaja uns die Erlösung verspricht?!

    Bischöfin Kirsten Fehrs

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  • Predigt über Offenbarung 5, 1-5 am 1. Advent

    vom 03.12.2017

    „Ein Buch mit sieben Siegeln“ - stehende Redensart für alles, was nicht zu fassen ist mit unserem Verstand: das Rätselhafte und Geheimnisvolle des Lebens. Unser Leben - wie ein Buch mit sieben Siegeln ist es uns, wenn wir nicht verstehen, was uns wiederfährt und was wir sehen an Elend und Tod, auch an Freude und Glück. Wenn unser Fragen nach dem „Warum?“ dem „Wieso?“ unbeantwortet bleiben. Versiegelt und verschlossen sind manche Geheimnisse des Lebens in jeder und jedem von uns.

    Landesbischof Gerhard Ulrich

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