Dom zu Lübeck

Predigten

Predigten

  • Predigt über Markus 12, 41-44 am Sonntag Okuli

    vom 19.03.2017

    IIch sehe was, was du nicht siehst.
    Jesus hat es gesehen. Darum ruft er die Jünger zusammen. Er will ihnen die Augen öffnen – oder auch: mit anderen Augen sehen zu lernen.
    Ich sehe was, was du nicht siehst. Haben wir es schon entdeckt?

  • Predigt am 1. Sonntag in der Passionszeit Genesis 3, 1-19

    vom 05.03.2017

    Die Erzählung vom Sündenfall am Anfang des Alten Testaments im Buch Genesis ist Urgeschichte. Sie ist Menschheitsgeschichte unter Gottes Wort. Sie geht allem voraus und erzählt von paradiesischen Zuständen. Der Garten Eden, die Gemeinschaft mit Gott, sie bebildert unsere Sehnsucht. Sie zeugt von einer ursprünglichen Gemeinschaft zwischen Gott und Mensch und der beiden Menschen untereinander. Eine Gemeinschaft, die in Vertrauen und Sicherheit geborgen ist. Sie deutet das Eins-Sein mit Gott. Und Adam und Eva können Gottes Angesicht sehen.

    Vikarin Carolin Lilienthal

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  • Predigt über Lukas 10, 38-42 am Sonntag Estomihi

    vom 26.02.2017

    Was Maria hört und wir heute mit ihr, ist dies: dass Jesus das Recht verteidigt, den eigenen Platz im Leben zu finden. Den soll uns niemand wegnehmen.
    Wie schön – und ganz schön schwer; denn es geht dabei nicht ohne Konflikte ab – äußere, innere.

  • Predigt über Lukas 17,7-10

    vom 12.02.2017

    Der Mensch braucht ein Gegenüber; Kraft, Trost, guten und heiligen Geist, der verbindet. Ich glaube daran, dass aus dieser Antwort Gottes heraus der Mensch die Stärke und Entschlossenheit schöpft, was befohlen ist, oder anders gesagt, was sich aus seinem christlichen Selbstverständnis heraus begründet, zu tun imstande ist. Aber gerade nicht aus einer auf Macht ausgerichteten Abhängigkeit heraus. Sondern vielmehr durch göttliche Zuwendung motiviert und durch den Glauben an die frohe Botschaft in die Freiheit gestellt.

    Vikarin Carolin Lilienthal

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  • Predigt am Letzten Sonntag nach Epiphanias über Exodus 3, 1-14

    vom 05.02.2017

    Der Predigttext aus dem Buch Exodus (2. Buch Mose) führt uns auf heiliges Land. Er erzählt von Mose. Er erzählt, wie aufleuchtet, wer Gott ist.

  • Predigt im ökumenischen Gottesdienst zum 27. Januar

    vom 27.01.2017

    Wir haben hier heute etwas Unmögliches vor. Des Holocaust zu gedenken; der Shoa; des Unvorstellbaren mit Namen Auschwitz – eine unmögliche Aufgabe!
    Unmöglich in beiderlei Sinn: Unmöglich aufzugeben; unmöglich zu erfüllen. Das gedenkend zu erfassen, was im Namen Auschwitz steht: Wir können es nicht; und können nicht davon lassen.

    Pastor Dr. Jörn Halbe

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  • Predigt über Matthäus 8, 5-13 am 3. Sonntag nach Epiphanias

    vom 23.01.2017

    Sprich nur ein Wort, Jesus. Sprich nur ein Wort, dann wird meine Seele gesund.
    Du musst nicht mit in mein Haus kommen und unter mein Dach, es reicht, dass du da bist, hier und jetzt, in unserer Mitte. Sprich nur ein Wort, und ich kann aufatmen. Kann mich lösen von all dem, was einen so bedrücken oder auch so krank machen kann und ungerecht. Sprich nur ein Wort…

    Bischöfin Kirsten Fehrs

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  • Predigt über Exodus 33, 17-23 am 2. Sonntag nach Epiphanias

    vom 15.01.2017

    Mose verlangt es danach, Gottes Herrlichkeit zu sehen. Und Gott gewährt ihm seine Bitte, obwohl kein Sterblicher seine Herrlichkeit je sehen kann. Gott zeigt sich ihm sanft, er darf ihm lediglich hinterher schauen. Er sieht, wie Gott sich weg bewegt. So wie auch wir oft erst im Nachhinein erkennen, dass Gott da war. Wir können es in dem Augenblick nicht fassen. Später sehen wir die Spuren, die Gott hinterlassen hat und erkennen: Gott, da schien deine Güte auf. Du hast es gefügt.

    Vikarin Carolin Lilienthal

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  • Predigt über Römer 12, 1-8 am 1. Sonntag nach Epiphanias

    vom 08.01.2017

    Ein neues Kapitel. "Ich ermahne euch durch die Barmherzigkeit Gottes."
    Den Aufforderungen geht etwas voraus. Es verbirgt sich in dem Wort Barmherzigkeit. Die 11 Kapitel Römerbrief davor handeln davon: Barmherzigkeit. Buchstabieren, klären, entfalten, was Güte Gottes ist. Damit fängt alles an. Darauf baut alles auf: die Menschenfreundlichkeit Gottes, die Eingang gefunden hat in die Welt in seinem Sohn; die uns gilt und niemanden ausnimmt.

  • Predigt über Jesaja 30, 8-17 am Altjahrsabend

    vom 31.12.2016

    Innehalten. Dafür kann dieser Moment gut sein, diese Zwischenzeit – zwischen dem Alten und dem Neuen. Angekommen am Ende, ausblickend auf das Kommende einen Raum haben. Sich bewusst machen, was war, um bewusst den Schritt zu tun zum Neuen. Sich herausnehmen – wenigstens für einen Moment – aus dem Strom der dahinfließenden Zeit. Innehalten, bevor es weitergeht. Damit nicht alles einfach so weitergeht. Sich Zeit nehmen für Fragen.

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