Rückblick _ Planungen 2018

Rückblick _ Planungen 2018


# Sanierung der Domtürme
Publish date Veröffentlicht am Dienstag, 29. Mai 2018, 16:26 Uhr
Rückblick _ Planungen 2018

Durch die Einwirkung des Zweiten Weltkriegs stark beschädigt sind in den zurückliegenden Jahrzehnten kontinuierlich erhaltende und restaurierende Baumaßnahmen durchgeführt worden. Die aktuell festgestellten Schäden, die teilweise in der Materialität des Gebäudes selbst begründet sind, teilweise als „Erbe“ der zerstörerischen Wirkung der Bombardierung Lübecks 1942 und teilweise als normale Alterungsprozesse einzustufen sind, bedürfen erneut dringender Sanierungsmaßnahmen.

In Abstimmung mit dem Dom-Kirchengemeinderat, dem Bauausschussvorsitzenden des Dom-Kirchengemeinderats, dem Referenten des Baudezernates des Landeskirchenamtes und der Vertreterin der Denkmalpflege der Stadt Lübeck hat der von der Ev.-Luth. Dom-Kirchengemeinde Lübeck beauftragte  Architekt eine Maßnahmenbeschreibung für die notwendige Untersuchungsphase (benannt als Nullter Bauabschnitt) an der Doppelturmanlage des Lübecker Domes im Juni 2017 erstellt.

Folgende auf das notwenige Maß beschränkte Maßnahmen sind darin enthalten:

  • Bauaufnahme mit photogrammetrischer Bestandsaufnahme, Dokumentation und Architekturvermessung
  • Messungen im Bereich der Risse (Rissmonitoring) sowie Nullpunkt- und Neigungsmessungen
  • Bauhistorische Untersuchungen
  • Materialtechnische Untersuchungen
  • Tragwerksplanung zur Bewertung der vorh. statischen Maßnahmen und Zustandsbeurteilung mit fortlaufender Setzungsbeobachtung einschl. Konzeptentwicklung
  • Maurerarbeiten zur Durchführung von Sicherungsmaßnahmen, Untersuchungen, Bauteilöffnungen und Durchführung der Sanierung einer Probefläche
  • Gerüstbauarbeiten im Inneren der Türme für Untersuchungen und Erstellung von Probesanierungsflächen
  • Zugangstechnik für die Voruntersuchungen
  • Zugehörige Architektenleistungen mit Koordinationsaufgaben und Erstellen eines Sanierungskonzeptes

Der Umfang und die geforderte Qualität der einzelnen Punkte wurden ausführlich beraten. Erfahrungen, insbesondere aus der Sanierung des Turmes der St. Petri-Kirche zu Lübeck sind vonseiten des Architekten, der Bauabteilung des Kirchenkreises und des Baudezernates der Landeskirche darin eingeflossen.

Diese Voruntersuchungen münden dann in einem umfangreichen Sanierungskonzept. Dieses Sanierungskonzept dient als Grundlage für die Einwerbung von notwendigen finanziellen Mitteln und für die dann folgende Planung der Sanierungsarbeiten zur Instandsetzung der Doppelturmanlage.

Anschließend liegen die Grundlagen vor, um eine Finanzierung zur Sanierung der Dom-Türme aufzubauen.

Eine Gesamtbauzeit sowie eine Aufteilung der Bauarbeiten zur Sanierung der Dom-Türme in einzelne Bauabschnitte hängen von den Empfehlungen und Planungen der im Sanierungskonzept benannten Maßnahmen sowie von der Finanzierung ab. Aufgrund der großen Schädigungsgrade an den Domtürmen ist ein zeitnaher Beginn der Sanierungsarbeiten dringend geboten.

Durch die Einwirkung des Zweiten Weltkriegs stark beschädigt sind in den zurückliegenden Jahrzehnten kontinuierlich erhaltende und restaurierende Baumaßnahmen durchgeführt worden. Die aktuell festgestellten Schäden, die teilweise in der Materialität des Gebäudes selbst begründet sind, teilweise als „Erbe“ der zerstörerischen Wirkung der Bombardierung Lübecks 1942 und teilweise als normale Alterungsprozesse einzustufen sind, bedürfen erneut dringender Sanierungsmaßnahmen.

In Abstimmung mit dem Dom-Kirchengemeinderat, dem Bauausschussvorsitzenden des Dom-Kirchengemeinderats, dem Referenten des Baudezernates des Landeskirchenamtes und der Vertreterin der Denkmalpflege der Stadt Lübeck hat der von der Ev.-Luth. Dom-Kirchengemeinde Lübeck beauftragte  Architekt eine Maßnahmenbeschreibung für die notwendige Untersuchungsphase (benannt als Nullter Bauabschnitt) an der Doppelturmanlage des Lübecker Domes im Juni 2017 erstellt.

Folgende auf das notwenige Maß beschränkte Maßnahmen sind darin enthalten:

  • Bauaufnahme mit photogrammetrischer Bestandsaufnahme, Dokumentation und Architekturvermessung
  • Messungen im Bereich der Risse (Rissmonitoring) sowie Nullpunkt- und Neigungsmessungen
  • Bauhistorische Untersuchungen
  • Materialtechnische Untersuchungen
  • Tragwerksplanung zur Bewertung der vorh. statischen Maßnahmen und Zustandsbeurteilung mit fortlaufender Setzungsbeobachtung einschl. Konzeptentwicklung
  • Maurerarbeiten zur Durchführung von Sicherungsmaßnahmen, Untersuchungen, Bauteilöffnungen und Durchführung der Sanierung einer Probefläche
  • Gerüstbauarbeiten im Inneren der Türme für Untersuchungen und Erstellung von Probesanierungsflächen
  • Zugangstechnik für die Voruntersuchungen
  • Zugehörige Architektenleistungen mit Koordinationsaufgaben und Erstellen eines Sanierungskonzeptes

Der Umfang und die geforderte Qualität der einzelnen Punkte wurden ausführlich beraten. Erfahrungen, insbesondere aus der Sanierung des Turmes der St. Petri-Kirche zu Lübeck sind vonseiten des Architekten, der Bauabteilung des Kirchenkreises und des Baudezernates der Landeskirche darin eingeflossen.

Diese Voruntersuchungen münden dann in einem umfangreichen Sanierungskonzept. Dieses Sanierungskonzept dient als Grundlage für die Einwerbung von notwendigen finanziellen Mitteln und für die dann folgende Planung der Sanierungsarbeiten zur Instandsetzung der Doppelturmanlage.

Anschließend liegen die Grundlagen vor, um eine Finanzierung zur Sanierung der Dom-Türme aufzubauen.

Eine Gesamtbauzeit sowie eine Aufteilung der Bauarbeiten zur Sanierung der Dom-Türme in einzelne Bauabschnitte hängen von den Empfehlungen und Planungen der im Sanierungskonzept benannten Maßnahmen sowie von der Finanzierung ab. Aufgrund der großen Schädigungsgrade an den Domtürmen ist ein zeitnaher Beginn der Sanierungsarbeiten dringend geboten.